Typische Prüffelder
Detailmodelle, Gehäuse, Gussmodelle und ausgewählte Funktionsbauteile können passende Anwendungen sein. Entscheidend ist, ob das konkrete Harz die mechanische, thermische und chemische Belastung langfristig erfüllt.
Verfahrenseignung zeigt sich am reproduzierbaren Gutteil
Nicht die nominelle Auflösung allein, sondern Prozessstabilität, Nacharbeit und Prüfaufwand bestimmen die industrielle Eignung.
- Reproduzierbarkeit
- Nachbearbeitung
- Freigabe
Nach dem Druck
Waschen, Entfernen von Stützstrukturen und Nachhärten sind Bestandteile des Prozesses. Arbeitsschutz, Verbrauchsmittel und definierte Nachhärteparameter gehören in die Beschaffung.
Für belastbare Freigaben müssen Harzalter, Reinigungszustand, Nachhärteprofil und Bauteilorientierung dokumentiert werden. Gerade bei Wärme, UV-Licht oder Medienkontakt zählt deshalb der geprüfte Lieferzustand – nicht nur der nominelle Datenblattwert.
Serienfähigkeit belegen
Für wiederkehrende Bauteile sollten Materialcharge, Orientierung, Belichtung, Nachhärtung und Prüfmerkmale dokumentiert werden. Ein optisch gutes Muster allein belegt noch keine robuste Serie.